Telepathische Kommunikation zwischen Mensch und Tier - was sagt die Wissenschaft dazu?

August 18, 2019

 

 

 

Wie funktioniert Telepathie zwischen Mensch und Tier und was sagt die Wissenschaft dazu?

 

Diese Frage höre ich oft an meinen Kursen.

 

Wie genau Gedankenübertragung, Gefühle und weitere Informationen zwischen zwei Lebewesen übertragen werden, kann ich dir nicht genau erklären. Jedoch kann ich aus eigener Erfahrung und Erfahrungen meiner Kursteilnehmer bestätigen, dass diese Art von Kommunikation zu 100% funktioniert.

 

Ich habe dir hier einen Link zu einem sehr spannenden Interview mit Dr. Rupert Sheldrake eingefügt, in welchem er u.a. über Telepathie (auch mit Tieren) spricht:

 

Klicke hier für das Interview

 

 

Nun stellst du dir vielleicht die Frage: wie kann ich bewusst mit meinem Tier telepathisch kommunizieren?

 

Es gibt ein paar Punkte zu beachten: Es ist bekannt, dass wir tagtäglich zig tausend Eindrücke aus der Umwelt aufnehmen. Der Grossteil wird von unserem Gehirn jedoch ausgefiltert und direkt ins Unterbewusstsein befördert. Unser Gehirn verarbeitet pro Sekunde um die 11 Millionen Sinneseindrücke, jedoch nur ca. 40 davon gelangen in unser Bewusstsein.

 

https://austria-forum.org/af/Sparkling_Science/Aufsatzsammlung/Bewusstseinsforschung

(Michelle Kreisl)

 

Da stellt sich doch die Frage:

 

Wie soll dein Tier da durchkommen?

 

Telepathische oder non -verbale Kommunikation läuft auf einer subtileren und feinstofflicheren Ebene ab als unsere verbale Sprache. Diese Art von Kommunikation funktioniert nicht über deine herkömmlichen physischen Sinnesorgane sondern über deine Hellsinne (Beschrieb der Hellsinne weiter unten).

 

Dazu kommt, dass wir Menschen nicht gewohnt sind mal einen kurzen „Schwatz» (Gespräch) mit unserem Tier zu führen. Unsere „Frequenz" ist nicht auf Telepathie oder non-verbale Kommunikation eingestellt. D. h. wenn also nur ca. 40 Sinneseindrücke in unser Bewusstsein kommen, wird das telepathische «Andocken» unserer Tiere wahrscheinlich ausgefiltert.

 

Wie kommen wir nun in den richtigen Zustand für Tierkommunikation?

 

Ganz wichtig: durch Entspannung und Fokussierung.

 

Wenn du entspannt bist, z.B. in einem meditativen Zustand, können Informationen von Tieren besser durchkommen.

 

Warum ist das so?

 

Das hat damit zu tun das dein Hypothalamus, ein erbsengrosser Teil deines Gehirnes im entspannten Zustand ruhiggestellt ist. Der Hypothalamus ist zuständig dafür, die einkommenden Reize aus der Umwelt zu analysieren und zu entscheiden was in dein Bewusstsein kommt und was direkt in dein Unterbewusstsein wandert. Dies passiert vor allem wenn du wach und aktiv bist. Im entspannten Zustand schläft dein Hypothalamus und Informationen von Tieren können leichter durchkommen. Dies ist bei den 1. Schritten in die Tierkommunikation wichtig. Meist müssen wir erst lernen zu entspannen und unsere Gedanken für einen Moment in den Hintergrund zu stellen.

 

Fokussierung ist wichtig um dein Bewusstsein gezielt auf ein Tier zu konzentrieren. Wenn wir im Kontakt mit einem Tier ständig abstreifen oder an etwas anderes Denken kann dies die Antwort vom Tier verfälschen. Dies kann sogar soweit gehen, dass wir keine Informationen vom Tier erhalten. Deine Energie ist verzettelt und unklar. Es braucht etwas Übung um den Fokus zu halten und sich selbst zu vertrauen, dass die Hellsinne richtig arbeiten.

 

Was sind die Hellsinne?

 

Hellsinne sind unsere feinstofflichen Wahrnehmungsorgane. Sie umfassen das Hellsehen, Hellfühlen, Hellriechen, Hellschmecken, Hellhören und weitere Sinne.

 

Ein weiterer Hellsinn ist das Hellwissen. Das Hellwissen ist eher der Intuition zugeordnet und zeigt sich darin, dass wir plötzlich etwas Bestimmtes genau wissen aber nicht erklären können woher dieses Wissen kommt. Z.B. wenn wir plötzlich wissen wie der Ausgang einer Situation ist (z.B. bei einer bevorstehenden Prüfung oder einer problematischen Situation).

 

Ich gehe nun auf zwei der mir am meisten begegneten Hellsinne ein:

 

Hellsehen:

 

Beim Hellsehen empfängst du Antworten vom Tier in Form innerer Bilder.

 

Ein Bsp.: du fragst die Katze deines Bekannten welches sein Lieblingsfutter ist. Du empfängst als Antwort das Bild eines Futternapfes gefüllt mit Thunfisch. Oder du fragst dein Pferd welches andere Pferd in der Herde es am liebsten mag. Als Antwort siehst du ein Bild von einem braun gefleckten Pferd mit einer weissen Blesse.

 

Hellfühlen:

 

Beim Hellfühlen kann es sein, dass du die Gefühle vom Tier selbst fühlst oder die Gefühle des Tieres an eine andere Information gebunden ist, z.B. an ein Bild oder an einen Geruch usw.

 

Ein Bsp: Du fragst deinen Hund weshalb er immer ängstlich ist sobald auf dem Spaziergang ein fremder Hund entgegenkommt. Dein Hund schickt dir ein Bild von einem grossen fremden Hund (dem du vielleicht schon begegnet bist), gleichzeitig fühlst du starke Unsicherheit und die Angst vor einer Konfrontation. Weiter kommt bei deinem Hund vielleicht Verunsicherung durch weil er deine Anspannung und Unsicherheit bei der Begegnung des fremden Hundes aufnimmt.

 

Und zum Schluss noch etwas Wissenschaft:

 

Du möchtest mehr über die Gefühlsebene von Tieren lesen? Da kann ich dir eine Buchempfehlung vom Verhaltensforscher Marc Bekoff geben. Marc Bekoff untersuchte Wölfe auf ihr Gefühlsleben und konnte beweisen, dass Tiere Sorgen, Freude, Wut, Vergnügen usw. ähnlich wie wir Menschen empfinden. Das Buch findest u.a. auf Amazon. 

 

 

Du möchtest Tier-Telepathie selbst erlernen? 

 

Hier geht es zum Kursprogramm

 

 

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