Die Kursteilnehmerin und das Pferd mit den weinenden Augen


Glaubst du auch das unsere Tiere tiefe Freude, Liebe, Trauer, Angst und weiteres fühlen können?

Und so wie wir Menschen verschiedene Gefühlsebenen haben?

Meiner Erfahrung nach kann ich diese Frage zu 100% mit einem Ja beantworten. Mir sind unzählige Situationen in der Tierkommunikation begegnet in denen ich ganze Paletten an Gefühlen bei Tieren empfangen und gespürt habe. Selbst solche, die für mich total neu waren. Dabei ist mir vor allem eines aufgefallen:

Tiere drücken ihre Gefühle und Empfindungen ganz authentisch aus. Sei dies in ihrer Körpersprache, ihrer Mimik, Gestik sowie auf der non-verbalen Ebene.

Klar gibt es Tiere, die mal ab und an nicht «erzählen» wollen das sie heimlich das Stück Fleisch vom Tisch geklaut und gefuttert haben oder neben das Katzenklo gepinkelt haben. Aber bei diesen Tieren ist es jeweils gut spürbar, dass sie nicht darüber «reden» möchten. Also ein Gefühl in der Art von: dazu zeige ich nichts oder nicht viel, kommt. Nicht alle Gefühle sind immer einfach und wir möchten darüber sprechen. Das kennen wir ja auch von uns selbst :)

Gefühle als eines der wichtigsten Kommunikationsmittel

Gefühle sind eines der wichtigsten Kommunikationsmittel die es gibt. Ohne Gefühle könnten wir die Menschen, Tiere, die Umwelt und viele andere Dinge nicht erfassen und ausdrücken. Dies ist auch bei unseren Tieren so. Über die Gefühlsebene können wir sehr gut Informationen von Tieren empfangen. Zudem berühren uns Tiere meist auf der Gefühlsebene was uns der Zugang zur Tierkommunikation erleichtert. Es gibt natürlich weitere wichtige (Hell-) Sinnesorgane über die wir ebenfalls wahrnehmen, jedoch möchte ich anhand eines Fallbeispiels einer Kursteilnehmerin beschreiben inwiefern Gefühle das Empfangen von Informationen in der Tierkommunikation verstärken können:

Gefühle und weitere Hell-Sinne im Umgang mit der Tierkommunikation

Gerne möchte ich über ein Fallbeispiel einer Kursteilnehmerin schreiben, die bei mir die Basisausbildung gemacht hat. Sie heisst Sara und hat ein eindrückliches Bsp. für eine gefühlsmässige Kommunikation mit Tieren gehabt. Sara hatte von Anfang an einen guten Zugang zu der non-verbalen Kommunikation und empfing vor allem innere Bilder und körperliche Empfindungen, jedoch wenig Gefühle.

Als andere Kursteilnehmer in der Coaching-Runde über ihre Erfahrungen und empfangenen Gefühlen von Tieren sprachen, fragte Sara sofort in die Runde weshalb sie vorwiegend Bilder empfing. Jedoch fast keine Gefühle. Sie «sah» die Infos von den Tieren einfach vor ihrem inneren Auge oder konnte an ihrem Körper spüren wo etwas verspannt oder blockiert war.

(Dazu möchte ich kurz erwähnen, dass es völlig normal ist, dass Kursteilnehmer am Anfang der Ausbildung nur einen oder zwei Hell-Sinne zur Verfügung haben. Z.B. sehen viele Menschen zuerst nur innere Bilder oder haben Gefühle. Manche nehmen am Anfang vor allem körperliche Impulse wahr, andere schmecken oder hören etwas. Dies ist unterschiedlich und hat damit zu tun wie ein Mensch veranlagt und gewohnt ist mit seinen Sinnesorganen wahrzunehmen.

Ein Mensch der z.B. sehr gefühlsvoll ist, wird wahrscheinlich in der Tierkommunikation am Anfang eher Gefühle empfangen. Ein Mensch der viel in Bildern denkt und analytisch ist, mehr in Bildern, ein Mensch der es gewohnt ist viel über das Gehör wahrzunehmen eher hellhörig sein usw.)

Ich riet Sara, sie solle sich bei der nächsten Übung auf Gefühle fokussieren. Versuchen, sich ganz bewusst auf die Gefühlsebene des Tieres zu konzentrieren und einfach offen zu sein was kommt. Nach der Übung machten wir wieder eine Feedback Runde und als Sara an die Reihe kam, blinzelte sie mich an und musste plötzlich weinen. Die Tränen rollten wie verrückt über ihr Gesicht. Sie erzählte, dass sie eine tiefe Traurigkeit in Zahra, dem Pferd einer anderen Kursteilnehmerin, gespürt hatte und dies mit der Vergangenheit der Stute zu tun hatte. Sara empfing die Traurigkeit von Zahra so stark, dass sie es nicht zurückhalten konnte.

Pia, die andere Kursteilnehmerin zu der Zahra seit einem halben Jahr gehörte, bestätigte, dass Zahra’s vorherige Halterin vor einem halben Jahr bei einem Unfall unglücklicherweise verstorben war. Die Verbindung zwischen Zahra und ihrer vorherigen Halterin war sehr eng gewesen und die Trennung sehr plötzlich und schnell passiert.

Die Traurigkeit war also erklärbar und hatte mit der Vergangenheit zu tun. Sara war überrascht wie stark sie das Gefühl von Trauer empfangen hatte. Es war eine neue Erfahrung für sie Gefühle in dieser Intensität zu spüren und öffnete den Zugang zu einer weiteren Ebene.

Inwiefern hilft Tierkommunikation uns persönlich weiter zu entwickeln?

Lassen wir uns auf die Kommunikation mit Tieren ein ist Tierkommunikation immer ein persönlicher Entwicklungsprozess. D.h. Themen die uns selbst betreffen, haben unweigerlich Einfluss auf unserer Art der Kommunikation und dem Empfangen von Informationen von Tieren. Tiere berühren uns auf der Gefühlsebene. Auch wenn wir vielleicht im «normalen» Leben nicht so guten Zugang zu unseren Gefühlen haben, können sich diese in der Kommunikation zeigen und zum Vorschein kommen. Tierkommunikation bedeutet immer in Verbindung mit einem anderen Lebewesen und deren Seele zu treten. Sind wir in dieser Verbindung drin, kann vieles passieren und wir können in Kontakt mit Teilen von uns kommen, die sonst vielleicht verschlossen sind.

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