Haben Tiere ein Bewusstsein?




Heute möchte ich näher auf das Bewusstsein bei Tieren eingehen und anhand eines Bsp. meiner Kätzin Kuthuma beschreiben, wie auch unsere Tiere ein Bewusstsein für sich und ihre Umgebung haben.




Das kleine Katzenwelpen Kuthuma und der Katzenschnupfen


Ich holte Kuthuma ursprünglich von einem Bauernhof, auf welchem alle Katzenwelpen an Katzenschnupfen erkrankt waren. Sie war gemäss Bäuerin knapp 12 Wochen alt und ihr Gesundheitszustand war ziemlich schlecht. Ihre Nase war völlig verstopft, die Augen tränten und sie war so erschöpft, dass sie keine Anstalten machte als ich sie in die Transportbox packte.


Soweit ich der Bäuerin entnehmen konnte, schliefen die Katzenwelpen alle irgendwo draussen im Stall und konnten ab und zu mal ins Haus. Eine engere Bindung zu Menschen war anscheinend keine vorhanden.


Ich nahm Kuthuma mit nach Hause und päppelte sie mithilfe Tierarzt und Medikamenten wieder auf, welche zum Glück gut griffen. Als sie wieder ganz gesund war und ich sie die ersten paar Male draussen frei laufen liess, verschwand sie jeweils für ziemlich lange Zeit. Am Anfang dachte ich mir nicht viel dabei. Nach 2 Wochen wunderte ich mich jedoch trotzdem über ihr Verhalten.



Warum kommt sie so lange nicht nach Hause?


Normalerweise blieben meine jungen Katzen in der Nähe der Wohnung und kehrten in kurzen Abständen zurück. Natürlich gibt es Ausnahmen aber irgendwie passte dieses Verhalten nicht zu ihr.


Ich verband mich mit Kuthuma und fragte sie wo sie den draussen unterwegs war und mit was sie sich so beschäftigte.


Kuthuma zeigte mir ein Bild von einem Ort mit einem sehr bequemen grossen Kissen und einer angenehmen Atmosphäre. Es fühlte sich an als ob sie irgendwo drinnen lag und dort schlief. Die Wohnung sah sehr ähnlich aus wie meine Wohnung (vom Aufbau her, gefühlte Grösse, Holzbalken usw.). Ich vermutete, dass sie irgendwo in der Nähe sein musste, ev. bei einem Nachbarn im Haus (es hatte mehrere Reiheneinfamilienhäuser im gleichen Stil wie meines).



Ich forschte nach und fand heraus, dass Kuthuma tatsächlich fast jeden Tag ein paar Stunden im Wohnzimmer meiner Nachbarin lag und es sich dort bequem machte.


Ich fragte Kuthuma natürlich weshalb sie so oft bei der Nachbarin war und ihre Antwort war doch sehr erstaunlich:



Die Sicht von Kuthuma auf die Welt war völlig anders als meine:

Für ihr Empfinden gehörten mein Haus und das Haus der Nachbarin zusammen und sie sah uns als eine zusammengehörende Familie. Für sie gab es keinen Unterschied zwischen mir und der Nachbarin. Aus ihrer Sicht waren wir eine Einheit, eine Familie. Eine Trennung existierte nicht.


Wie sollte sie auch.. Sie lernte diese Form von menschlicher Struktur nicht anders kennen und ihr Bewusstsein ging von der Annahme aus, dass es keine getrennte Familien gab. Auf dem Bauernhof wo sie ihre erste Lebenswochen verbrachte, konnte sie sich ja überall frei bewegen (Wohnhaus, Stöckli, Stall usw.) und es lebte eine Familie mit mehreren Generationen dort.


Ich erklärte ihr, dass menschliche Familien eine andere Struktur haben und sie zu mir gehörte. Sie wirkte etwas erstaunt, integrierte diese Information jedoch schnell in ihrem Bewusstsein. In den nächsten Tagen änderte ihr Verhalten und ich musste Kuthuma nie mehr bei den Nachbarn suchen. Sie war immer in der Nähe von mir und schlief ab diesem Zeitpunkt in meinem Haus (ich kaufte ihr auch ein grosses Kissen) :-)


Diese Erfahrung zeigt, dass Tiere wie wir Menschen ein Bewusstsein haben und es manchmal notwendig ist unseren Tieren Situationen aus menschlicher Sicht zu erklären, damit sie verstehen wie unser menschliches Leben funktioniert.



Wie kommunizierst du deinem Tier Botschaften richtig?

In diesem Artikel schreibe ich darüber wie du Botschaften an Tiere kommunizierst damit du richtig verstanden wirst









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