Tierkommunikation und Verhaltensprobleme: was wenn mein Hund oder meine Katze eine völlig andere Sichtweise auf das Leben hat als ich?

December 1, 2017

Im heutigen Blog möchte ich gerne über Tierkommunikation bei Verhaltensproblemen schreiben:

 

Dabei möchte ich gerne auf Problemverhalten von Tieren eingehen wie z.B. Kratzen am Sofa, Springen auf den Tisch, Markieren im Haus usw. und warum Tiere ihre Verhaltensweisen oftmals nicht ablegen oder ändern wenn ihr Mensch ihnen kommuniziert hat (mittels Tierkommunikation), dass sie dies nicht mehr tun sollen.

 

Als 1. muss hier die Frage gestellt werden, welche Motivation diese Tiere haben um ihr Verhalten trotzdem fortzuführen. Dabei können verschiedene Auslöser der Grund sein, z.B.:

 

- Krankheit

- Nicht tierartgerechte Haltung

- Stress im Umfeld

- Normales instinktives Verhalten des Tieres

- Übertragene Muster zwischen Mensch und Tier

 

usw. 

 

und diese Punkte sollten zuerst abgeklärt und wenn nötig angepasst oder behoben werden. Denn wenn ein grundlegendes Bedürfnis nicht gelebt werden kann oder eine bestimmte Anpassung zuerst notwendig ist, wird auch eine Tierkommunikation nicht den gewünschten Erfolg bringen. Ein Tierkommunikator sollte also in solchen Fällen auch immer zuerst versuchen das grundlegende Problem herauszufiltern. 

 

Weiter gibt es auf der anderen Seite Tiere, die gewisse Verhaltensweisen an den Tag legen weil sie davon ausgehen, dass das in Ordnung ist und sie einfach eine andere Perspektive auf ihr Verhalten haben. Dies für die Tiere also nicht unbedingt problematisch ist sondern einfach völlig normal. Oder sie einfach nicht verstanden haben, dass ihr Verhalten für ihren Menschen/Familie ein Problem darstellt. In solchen Fällen sollte man dem Tier zuerst erklären was sein Verhalten auslöst und was der gewünschte Zustand ist. 

 

Als weiteren Punkt ist es wichtig, dem Tier immer in einer positiven Formulierung etwas zu kommunizieren! Gebrauche keine Wörter und Sätze mit Nein, kein, nicht usw. Sondern formuliere diese Sätze immer im positiven.

 

Der Grund dafür ist, dass wenn du deinem Tier z.B. sagst: Springe nicht auf den Tisch, du ihm gleichzeitig auf mentaler Ebene ein Bild mitschickst, wie es auf den Tisch springt (weil du in diesem Moment ja dieses Bild im Kopf hast). Dies kann deinem Tier eine falsche Botschaft vermitteln. Und du solltest deinem Tier ja ein Bild schicken, wie es sich im richtigen Zustand verhalten soll.

 

Sag also z.B: bitte bleib auf dem Boden oder der Tisch ist mein Revier!

 

Damit kommunizierst du deinem Tier die richtige Botschaft und hast damit bessere Chancen, dass es dich wirklich versteht :-)

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