Bitte überlege dir vor der Meditation welchen Ort du nun gerne sensitiv wahrnehmen möchtest. Dies kann ein Ort sein, an welchem du oft bist und an dem du dich wohl fühlst oder ein Ort an welchem du dich vielleicht unwohl fühlst oder welcher ein komisches Gefühl in dir auslöst. 

Hier ein paar Beispiele: 

  • ein öffentlicher Ort (Bahnhof, Baumarkt, Supermarkt usw.)

  • dein Arbeitsplatz (z.B. Büroräumlichkeiten inkl. der Energie der Menschen die dort arbeiten) 

  • ein bestimmtes Haus

  • deine Wohnung

  • ein Ferienort, den du kennst

Soweit so gut 😊

Und nun möchte ich dir noch etwas mehr über die Sensitivität & die Hellsinne erzählen damit du einen besseren Eindruck bekommst, wie alles funktioniert. 

Die Hellsinne sind die Wahrnehmungskanäle über welche unsere Sensitivität läuft, resp. unsere Antennen, über die wir die Informationen vom Aussen empfangen. 

Wir nehmen alle über unsere Hellsinne wahr. Unsere Hellsinne sind unsere inneren und intuitiven Wahrnehmungskanäle. Die Hellsinne umfassen: 

  • Hellsehen (innere Bilder sehen, nicht im Sinne von Zukunftssehen)

  • Hellfühlen (Informationen vom Aussen über Gefühle aufnehmen)

  • Hellhören (Frequenzen, Geräusche, Worte innerlich hören)

  • Hellschmecken (den Geschmack von etwas auf der Zunge haben)

  • Hellriechen (innere Gerüche wahrnehmen, z.B. Parfum, bestimmte Menschen usw.)

  • Hellwissen (plötzliches Wissen über etwas ohne genau benennen zu können woher das Wissen kommt)

 

Über mind. einer dieser Hellsinne oder mehreren nehmen wir unsere Sensitivität wahr. Deshalb achte dich in der Meditation darauf welcher Hellsinn (oder mehrere) bei dir bereits aktiv sind und dir Informationen übermitteln. Dabei spielt es keine Rolle ob du mit einem Hellsinn oder mehreren wahrnimmst. Menschen mit mehr Training haben meist mehrere der Hellsinne zur Verfügung und können dadurch schneller & klarer erfassen was sie sensitiv empfangen.  

Und übrigens: mit den Hellsinnen und deiner Sensitivität kannst du natürlich noch viel mehr wahrnehmen als «nur» bestimmte Ortschaften. Du kannst deine Sensitivität praktisch in jedem Lebensbereich anwenden…. Aber lass uns nun mal mit der folgenden Meditation starten…

 

 

Es freut mich sehr, dass du tiefer in das spannende Thema Sensitivität eintauchen und dies selbst ausprobieren möchtest. 

"Gerne möchte ich dir nun ein paar Tipps für die kostenlose Meditation mitgeben, bitte lies diese vor der Meditation durch, besten Dank :) "

Tipp 1: Entspann dich vor und während der Meditation

Das Ding mit den richtigen Gehirnwellen und der Entspannung - Warum ist Entspannung so wichtig?

Versuch so entspannt wie möglich in die Meditation zu gehen. Dies nicht einfach so sondern weil du damit deine Gehirnwellen-Frequenz in den richtigen Zustand bringst um optimal Wahrzunehmen. 

Wir Menschen sind im Alltag vorwiegend im aktiven oftmals sogar angespannten Zustand. Das bedeutet, dass unsere Gehirnwellen im Beta-Bereich sind. Sind wir im Beta-Bereich wird es schwierig die intuitiven und feinstofflichen Impulse bewusst wahrzunehmen, da unser Verstand vollumfänglich eingeschaltet ist. Im Alltag analysieren, berechnen und überlegen wir alles Mögliche was so anfällt. Unsere physischen Sinne sind stark eingeschaltet und unser Fokus vor allem im Aussen. 

Entspannen wir uns bewusst, z.B. durch eine geführte Meditation, Wellnessen, in der Natur sein, uns mit den ruhigen Dingen im Leben beschäftigen, sinken unsere Gehirnwellen in den Alpha oder Theta -Zustand. Dieser Zustand ist meist auch präsent wenn wir gerade aufwachen oder kurz vor dem Einschlafen sind. 

In diesem Zustand sind wir nicht mehr so stark auf das Aussen fokussiert welches uns ständig fordert und uns dazu anregt Probleme zu lösen, den Ausgang einer bestimmten Situation voraus zu denken oder was wir heute noch alles erledigen müssen. Sind wir im Alpha oder Theta -Zustand sind wir im optimalen Zustand um unsere Sensitivität bewusst einzusetzen und wahrzunehmen. 

In der Mediation führe ich dich deshalb die ersten 8 Min. bewusst in die Entspannung. Versuche bewusst loszulassen und deinen Alltag so stehen zu lassen wie er ist. Lasse alle Gefühle und Gedanken einfach weiterziehen und sei dir bewusst, dass du dich nach der Meditation wieder mit ihnen befassen darfst.

Tipp 2: achte dich VOR dem bewussten Wahrnehmen eines Ortes auf deine eigenen Gefühle, Gedanken sowie dein aktuelles körperliches Empfinden  

Warum ist das wichtig? 

Damit du erkennst was sich bei dir selbst in der Meditation verändert wenn du dich bewusst auf den ausgewählten Ort konzentrierst. Alles was sich in deiner Wahrnehmung an Gefühlen, körperlichen Wahrnehmungen usw. verändert, zeigt dir bereits erste Informationen über den ausgewählten Ort auf. Deine Sensitivität und Hellsinne übermitteln dir dann bereits Informationen vom Ort und du kannst diese bewusst wahrnehmen. Deshalb ist es wichtig, dass du dich vor der Übung kurz darauf konzentrierest, wie du dich fühlst oder wie es dir körperlich geht. Über den Körper können wir ebenfalls Informationen empfangen und viele meiner Kursteilnehmer erzählen von körperlichen Wahrnehmungen. 

 

Achte dich bewusst auf diesen Unterschied, denn dieser veränderte Zustand gibt dir bereits Informationen über den wahrgenommenen Ort. Nur wenn du dir bewusst bist was zu dir selbst gehört, kannst du genau einordnen welche Energie vom Aussen kommt.  

 

So und nun wünsche ich dir viel Spass und bis bald! 

Nathalie 

Sensitive Wahrnehmung eines Ortes
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