Ist Tierkommunikation mit eigenen Tieren schwieriger zu erlernen als mit fremden Tieren?

Kommen dir ab und zu Zweifel wenn du mit deinen eigenen Tieren sprichst?

Fragst du dich manchmal ob du die Antwort wirklich richtig verstanden hast?

Bist du bei einigen Fragen einfach zu befangen um eine "neutrale" Antwort zu empfangen da du vielleicht sogar Angst vor der Antwort hast?

Tierkommunikation mit eigenen Tieren ist an und für sich nicht schwieriger als Tierkommunikation mit fremden Tieren. Jedoch fliesst bei unseren eigenen Tieren die Gefühlsebene stärker mit ein und somit auch unsere Bedenken und Sorgen. Dies kann die Kommunikation erschweren. Wenn wir Angst vor bestimmten Antworten haben, kann dies die Antworten vom Tier verfälschen. Wir wollen dann genau die Antwort von Schmerz oder Krankheit nicht hören und filtern diese unbewusst aus, resp. lassen diese Information nur bedingt oder überhaupt nicht zu. Je nach Intension unserer eigenen Verhaltensmuster und Verdrängung vor Unangenehmem, lassen wir nur das zu wovon wir glauben, es verkraften zu können. Zumindest wenn es um ein brisantes oder wichtiges Thema geht wie z.B. Verlustängste, Angst vor dem Tod unseres geliebten Tierfreundes oder schlimmen Krankheiten. In solchen Fällen empfehle ich meist eine Überprüfung durch einen neutralen Tierkommunikator/in. 

Tierkommunikation mit eigenen Tieren bei kleineren Anliegen:

Wenn es sich um kleinere Themen handelt (z.B. ob dein Tier einen neuen Gefährten möchte, die Katzentoilette am falschen Ort steht oder ob es sein Futter nicht mag usw.), ist es wichtig, dass du immer versuchst einen möglichst neutralen Standpunkt einzugehen und die Sicht aus den Augen deines Tieres wahrzunehmen. Versuche nicht deine eigenen Gefühle und Meinungen einzubringen sondern aus dem Bewusstsein deines Tieres auf die vorhandene Frage zu schauen. Diese Anschauung wird im Normalfall anders sein als deine eigene. An diesem Unterschied erkennst du ob die Info wirklich von deinem Tier kommt oder nicht. Versuche die Antwort auch mit verschiedenen Hellsinnen wahrzunehmen und gehe tiefer in die Frage rein.

Beispiel:

Deine Katze pinkelt immer wieder neben das Katzenklo. Dann versuche die Antwort von deinem Tier so wahrzunehmen, dass du einerseits fühlst weshalb deine Katze dies tut, andererseits versuche die auslösende Ursache dafür zu finden. Du kannst hier mit gezielten Fragen arbeiten:

 

z.B. was ist das Hauptgefühl, die Hauptmotivation für das pinkeln neben dem Katzenklo? Woher kommt dieses Gefühl? Was ist der Auslöser? Ist dieses Gefühl an einen Menschen, ein anderes Tier, den Einstreu oder allgemein an das Badezimmer gebunden? usw.

Die Antwort wird wahrscheinlich anders sein als du erwartet oder gedacht hast. Vielleicht  erkennst du plötzlich ein Problem/Aspekt der dir vorher nicht aufgefallen ist. Dies ist ein Zeichen dafür, dass du eine echte Information von deinem Tier empfangen hast. Versuche immer wieder in eine neutrale Position zu gehen. Ich stelle mir bei meinen eigenen Tieren manchmal vor wie ich gerade für eine Kundin arbeite und dies nicht meine eigenen Tieren betrifft. Dies kann mit etwas Übung gut funktionieren :-)

Sei dir bewusst, dass Tierkommunikation mit deinen eigenen Tieren nicht anders funktioniert als bei fremden Tieren. Du jedoch selbst der Hauptpunkt bist wenn es nicht so gut fliesst. Je neutraler du dich während einer Tierkommunikation deinem Tier gegenüber positionierst, umso besser und genauer kann dir dein Tier antworten. Wenn du bemerkst, dass du mit bestimmten Themen (z.B. Tod, Krankheit, Ängsten usw.) selbst ein Thema hast, versuche an deinen Themen ebenfalls zu arbeiten (z.B. mit Blütenessenzen, Homöopathie, Mentaltraining usw.). Je mehr du dir selbst und deinen Persönlichkeitsaspekten bewusst bist und daran arbeitst umso authentischer, klarer und neutraler ist deine Kommunikation mit deinen Tieren. 

 

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